warum

Jahresarchiv 22. Dezember 2025

Jahresrückblick 2025

Gegen Ende des Jahres 2025 blickt die Eschenbacher Waldjugend wieder auf ein ereignisreiches Vereinsjahr zurück.

Im Januar führten wir erneut eine Pflegemaßnahme auf der Moorfläche des Böllerweihers durch. Hierbei wurde von uns, die bereits freigestellte Fläche, von neu aufgewachsenen Bäumen weiter befreit.

Im März führten wir einige Pflegearbeiten an unserem Walderlebnispfad aus, um ihn für die kommende Saison fit zu machen. Der Tag wurde dann mit einer Übernachtung in unserem Gruppenhaus mit vielen Spielen und jeder Menge Spaß abgerundet.

Wie immer führten wir auch dieses Jahr kurz vor Ostern unsere Waldsäuberungsaktion durch. Erfreute man sich in den letzten beiden Jahren daran, dass die Menge an gesammeltem Müll weniger wurde, so stellte die Teilnahme von 54 Personen an der heurigen Aktion einen neuen Rekord im Positiven dar. Neben der Waldjugend und der Wasserwacht beteiligten sich auch die Eschenbacher Ministranten und sogar ein paar Privatpersonen kündigten ihre Teilnahme an. Zum Abschluss gab es von der Stadt Eschenbach wieder eine Brotzeit für alle Teilnehmer.

Nachdem die SDW-Waldhütte in Thüringen nach vielen Arbeitsstunden durch unsere älteren Mitglieder nun bezugsfertig ist, verbrachten wir dort eine Wochenendfreizeit. Neben der Erforschung des Geländes um die Hütte und dem Aufhängen der Nistkästen, die sich in der Hütte befanden unternahmen wir eine Wanderung um das Teichgebiet bei Plothen.

Nach mehreren Jahren Pause wurde dieses Jahr wieder der Aktionstag „Verein macht Schule“ abgehalten. Hierbei konnten die Jugendvereine sich den Schülern der Eschenbacher Schulen vorstellen. Auch wir beteiligten uns mit einem Stand.

Highlight war in diesem Jahr ohne Zweifel das Bundeslager der Waldjugend bei Hameln. Das Bundeslager findet alle drei Jahre statt. Hierbei trafen sich etwa 500 Waldläufer aus ganz Deutschland zu einem gemeinsamen Zeltlager. Neben vielen Erlebnissen konnten neue Freundschaften geschlossen und alte gepflegt werden.

Alle zwei Wochen halten wir mit unseren Pimpfen unsere Gruppenstunden ab. Ausgangspunkt ist unser Gruppenhaus. In den Gruppenstunden wird, wenn möglich in den Wald gegangen um dort den Wald besser kennen zu lernen und die Natur durch unsere Einsätze zu unterstützen. Ansonsten werden in den Gruppenstunden Spiele gespielt, es wird gewerkelt und jede Menge über die Natur beigebracht.

Inhalt:
Jahresbericht

Moorpflege Böllerweiher…………………………………………………………..im Januar
Gruppenhausübernachtung…………………………………..………..im März
Rama-Dama Waldsäuberung……………………………………………im April
Hüttenfreizeit in Thüringen………………………….……………………im Mai
Verein macht Schule………………………………..……………………..……im Juli
Bundeslager bei Hameln………………………………….………………..im August
Aus den Gruppenstunden………………………………………………..….übers Jahr
Ferienprogramm: Bau von Futtersilos……………………………..….im November
Weihnachtsfeier im Gruppenhaus…………………………………….im Dezember
Renovierung der SDW-Hütte bei Knau (Thüringen)…………….übers Jahr
Sonstige Berichte…………………………………………….…………..…..verschiedene Berichte aus den Medien
Kontakt
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald………………….…………..unser Dachverband

Eine Zusammenfassung befindet sich in der angehängte PDF…

Grüner Engel für Mitglieder der Waldjugend

„Grüne Engel“ und „Grüne Junior Engel“ für Einsatz in der Oberpfalz ausgezeichnet

Pressemitteilung Nr. 194/25

Datum: 27.11.2025

Auch in diesem Jahr honoriert der Freistaat das ehrenamtliche Engagement für Natur und Umwelt mit dem „Grünen Engel“ und dem „Grünen Junior Engel“. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte bei der Auszeichnungsveranstaltung für Ehrenamtliche aus der Oberpfalz heute in Regensburg: „Der Schutz von Natur und Umwelt betrifft uns alle und erfordert gemeinschaftliches Handeln. In ihrer Freizeit engagieren sich zahlreiche Menschen mit großem Einsatz und Leidenschaft für unsere Natur. Jeder Einsatz verdient unsere besondere Anerkennung. Das vorbildliche und außergewöhnliche Engagement für Natur- und Umweltschutz würdigen wir mit den Auszeichnungen ‚Grüner Engel‘ und ‚Grüner Junior Engel‘.“

Das Einsatzspektrum der Ehrenamtlichen ist sehr vielfältig.
Es reicht vom Anlegen von Blühwiesen für wertvollen Lebensraum für Insekten bis hin zur Teilnahme an der Jungimker-Weltmeisterschaft. Daneben setzen sich die Ehrenamtlichen seit vielen Jahren mit großer Leidenschaft und Sachkunde für das Wohl von Tieren ein. Auch tragen sie maßgeblich zum Schutz von Biotopen und Amphibien bei. Sie pflegen wertvolle Lebensräume, schützen das Ökosystem Wald, erschaffen Obstlehrpfade und vermitteln Bewusstsein für Nachhaltigkeit. Die Auszeichnung „Grüner Engel“ wird seit 2011 verliehen, der „Grüne Junior Engel“ an Kinder und Jugendliche seit 2018.

Laudatio

Waldsäuberungsaktion mit vielen Helfern

Kurz vor Ostern hieß es für die Eschenbacher Waldjugend wieder Rama-Dama! Wir säubern die Natur rund um Eschenbach vom Müll. Eine Aktion, die schon seit Jahrzehnten von den Mitgliedern der Eschenbacher Waldjugend durchgeführt wird. Unterstützung erfuhr sie hierbei seit mehreren Jahren durch die Mitglieder der Wasserwacht.

Erfreute man sich in den letzten beiden Jahren daran, daß die Menge an gesammelten Müll weniger wurde, so stellte die Teilnahme von 54 Personen an der heurigen Aktion einen neuen Rekord im Possitiven dar.

Neben der Waldjugend und der Wasserwacht beteiligten sich auch die Eschenbacher Ministranten und sogar ein paar Privatpersonen kündigten ihre Teilnahme an.

Aufgrund der vielen Teilnehmer konnte dieses Mal fast alle Wege rund um Eschenbach nach Müll abgesucht werden. Hierzu wurden die Teilnehmer in Kleingruppen mit verschiedenen Routen eingeteilt.

Das Einsatzgebiet erstreckte sich in diesem Jahr über die Bereiche Hotzaberg, Radweg Schmierhütte, Walderlebnispfad, Eschenbach-Graben, Fledermühlberg, Netzaberg Rußweiher, Leiseneck-Graben und Stegenthumbacher Straße, die Wege bis Witzlhof, Fahrradweg nach Tremmersdorf-Haselbrunn und dem Industriegebiet.

Die Menge an gesammeltem Müll wurde bis auf das Industriegebiet von den Teilnehmern als überschaubar bezeichnet. Auffällig war dieses Jahr, daß immer mehr Pfandflaschen in der Natur herumlagen. Anscheinend ist der Pfandbetrag für so manchem nicht hoch genug, um seine leere Flaschen wieder mit nach Hause zu nehmen. So der Kommentar von so manchem Teilnahmer.

Eine große Herausforderung stellt das Indurstriegebiet dar, welches von der Müllmenge her an diesem Aktionstag gar nicht zu schaffen war. Es hat den Anschein, daß viele der Lkw-Fahrer, die im Industriegebiet über Nacht bzw. bis zur Abfertigung stehen ihren ganzen Müll einfach aus der Fahrerkabine ins Freie entsorgen. Hier geht der Apell an die ansässigen Firmen entsprechend auf ihre Speditione einzuwirken, um diese Art der Müllentsorgung zu unterbinden.

Zum Abschluss der diesjährigen Aktion bedankte sich der Eschenbacher Bürgermeister bei allen Teilnehmern und die Stadt Eschenbach spendierte allen Teilnehmern als Dankeschön einen Imbiss im Vereinshaus der Waldjugend.