Kategorien-Archiv Hüttenfreitzeit

VonWalter Seltmann

Jahresrückblick 2024

Gegen Ende des Jahres 2024 blickt die Eschenbacher Waldjugend wieder auf ein ereignisreiches Vereinsjahr zurück.
Im Januar führten wir erneut eine Pflegemaßnahme auf der Moorfläche des Böllerweihers durch. Hierbei wurde von uns, die bereits freigestellte Fläche, von neu aufgewachsenen Bäumen befreit.
Zu einem Hüttenwochenende fuhren wir im Februar zur Flembachhütte bei Auerbach. Dort unternahmen wir neben jeder Menge Spiel und Spaß auch eine Tageswanderung zur „Steinernen Stadt“.
Bei unserer diesjährigen Rama Dama Waldsäuberungsaktion im März beteiligte sich auch wieder die Wasserwacht mit einigen Personen. Wie bereits im vergangenen Jahr war erfreulicherweise deutlich weniger Müll als in den Jahren zuvor zum Aufsammeln. Hoffen wir, dass sich dieser Trend in Zukunft
fortsetzt!
„Nachts im Wald“! Übernachten ohne Zelt, hieß für unsere jüngeren Mitglieder die spannende Herausforderung! Diese Veranstaltung unternahmen wir im Waldstück bei der Hütte in Thüringen, welche von unseren älteren Mitgliedern aktuell hergerichtet wird. Neben dem Grillen und Sitzen am Lagerfeuer
konnten so alle einmal das neue Domizil für künftige Hüttenfreizeiten besichtigen.
Highlight im Juli war unsere Kanutour auf der Wiesend, welche wir im Rahmen einer Halbtagesfahrt mit mehreren Booten entlangfuhren.
Für eine weitere Hüttenfreizeit reisten wir im August in die Rhön. Das Umweltbildungshaus am Schwarzem Moor sollte für die kommenden 4 Tage unsere Herberge sein. Diesen Aufenthalt hatte ein ehemaliges Waldjugendmitglied organisiert und uns hierzu eingeladen. Neben unserer Gruppe gesellten sich 2 Waldläufer aus Baden Württemberg zu diesem Abenteuer.

Inhalt

Moorpflege Böllerweiher………………………………..im Januar
Hüttentenfreizeit Flembachhütte………………..…..im Februar
Rama Dama Waldsäuberung …………………………im März
Nachts im Wald………………………….……………..……im Juni
Kanutour auf der Wiesend………………………..……im Juli
Hüttenfreizeit Schwarzes Moor………….……….….im August
Offenes Zeltlager mit KJR……………………………….im September
Ferienprogramm Nistkastenbau………………….….im November
Eichensaat……………………………………………………….im November
Aus den Gruppenstunden……………………………….übers Jahr
Sonstige Berichte…………………………………………..…verschiedene Berichte aus den Medien
Kontakt
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald………….…..unser Dachverband

Eine Zusammenfassung befindet sich in der angehängte PDF…

VonWJESB

Jahresrückblick 2023

Auch das Jahr 2023 war geprägt durch zahlreiche Aktivitäten, Lager und Aktionen.
So führten wir im März in Kooperation mit dem Naturpark eine Pflegemaßnahme auf der Moorfläche des Böllerweihers durch. Hierbei wurde von uns ein bereits vor Jahren, freigestellter Teil der Fläche erneut von den aufgewachsenen Bäumen befreit.
Auch hielten wir im März unsere Rama-Dama Waldsäuberungsaktion ab. Erfreulich an dieser Aktion war, daß zum ersten Mal weniger Müll als in den Vorjahren eingesammelt werden mußt. Ist zu hoffen, daß sich dies in den kommenden Jahren als Trend so fortsetzt.
In einem Waldstück bei Grafenwöhr pflanzten wir im April auf einer größeren Fläche Bäume und im November beteiligten wir uns dann am Eschenbacher Waldumbau. So wurden von uns auf einer größeren Fläche 1000 Bäume angepflanzt. Es wurde hierbei auf neue Baumarten gesetzt, die der Klimaerwärmung besser standhalten werden.
An Lagern und Fahrten nahmen von uns, zu Pfingsten, 8 Mitglieder am Landeslager der Waldjugend in Baden- Württemberg teil und in den Sommerferien veranstalteten wir eine Gruppenhausübernachtung mit Forsteinsatz. Bei diesem Forsteinsatz erhöhten wir Staudämme, die in den Entwässerungsgräben angelegt wurden, um so noch mehr Wasser für die Sommermonate zurück zu halten. Bei einer ganztägigen Kanufahrt auf der Vils im September hatten wir die Möglichkeit, die Natur aus einer ganz anderen Perspektive zu erleben.

Inhalt

Moorpflege Böllerweiher……………………………………………………im März
Rama-Dama Waldsäuberungsaktion…………………………..im März
Baumpflanzung bei Grafenwöhr………………………………….im April
Landeslager in Baden-Württemberg…………………………..im Mai
Ferienprogramm „Die Insektenkönner“………………………im Juni
Waldkinderfest Grafenwöhr……………………………………………im JuniGruppenhausübernachtung………………………………………..im August
Kanutour auf der Vils…………………………………………………………..im September
Ferienprogramm „Nistkastenbau“………………………………..im November
Baumpflanzung im Stadtwald…………………………………………….im November
Aus den Gruppenstunden……………………………………………………übers Jahr
Sonstige Berichte……………………………………………………….verschiedene Berichte aus den Medien Kontakt
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald…………………………..unser Dachverband

Eine Zusammenfassung befindet sich in der angehängte PDF…

VonWalter Seltmann

Einsatz für das Auerwild

Mitte Juni waren wir zu Besuch auf einer Hütte am Schneeberg. Dort führten wir unter anderem unter Anleitung des dortigen Revierleiters Biotoppflegemaßnahmen in den Hochlagen des Schneeberges durch.

An der Hütte angekommen inspizierten wir die Räumlichkeiten und fühlten uns gleich in der urigen Hütte wie zuhause. Für den Abend stand die Fertigstellung von Holzbechern auf dem Programm. Hierzu bekam jeder von uns einen gedrechselten Becherrohling zur Hand, den es zu Schleifen galt. Die Rohlinge waren aus einem Ahornbaum an unserem Gruppenhaus gedrechselt worden. Nach dem Feinschliff mussten die Becher jetzt noch ihre „Feuertaufe“ bestehen. Hierzu wurden sie mit Wasser gefüllt und geschaut ob die Becher auch dichthalten. Alle Becher bestanden den Test mit Bravour und konnten verwendet werden!

Am nächsten Morgen hieß es in aller Früh aufstehen, da für diesen Vormittag ein Forsteinsatz auf dem Programm stand.Wie wir erfuhren gibt es am Schneeberg noch einen Bestand an Auerwild, der noch ursprünglich ist und bisher nicht durch Auswilderung oder Nachzucht aufgebaut wurde. Diesen Bestand galt es nun durch die Verbesserung seines Lebensraumes zu unterstützen. Wie wir erfuhren braucht das Auerwild freie Flächen im Wald. Diese sollten wir in Form von Schneisen, in Längsrichtung des Hanges schaffen. Auch soll durch die freien Flächen das Wachstum der Heidelbeere, die eine wichtige Nahrungsquelle des Auerhuhns ist gefördert werden.

Die Arbeit war ganz schön anstrengend, da die Bäume bereits ziemlich groß waren und von uns bis an den Rand der Schneisen gezogen werden mussten, um die Fläche frei zu bekommen. Gegen Mittag hatten wir aber die Arbeit geschafft und steuerten erschöpft die Hütte an.

Für den Nachmittag stand dann noch eine Wanderung bis zum Rudolfstein, vorbei an den Drei Brüdern und zum Backöfele am Gipfel des Schneeberges auf dem Programm.

VonWJESB

Siem Bayarn af Reisn

Freitagnachmittag machten wir uns mit 7 Mann, Frau & Gepäck auf den Weg nach Oberhof in Thüringen, um dort ein gemütliches Wochenende zu verbringen.

Wir trafen uns gegen Abend an unserem Gruppenhaus in Eschenbach in der Oberpfalz, luden gemeinsam unsere Ausrüstung in die Autos & fuhren anschließend los.

Kurz nach 19 Uhr kamen wir an der kleinen Hütte in Oberhof an & wurden sogleich herzlich von den Mitgliedern der Waldjugendgruppe Claus & Colia empfangen. In der Küche stand schon ein großer Topf deftige Gulaschsuppe & Brot für uns bereit. Ein Angebot, das wir dankend annahmen. Nach dem Abendessen saßen wir alle in der Hütte am kleinen Tisch in gemütlicher Runde bei Kerzenschein beisammen, getreu dem Motto: „hock di hera, dann samma mera“.

In den angeregten Gesprächen bekamen wir Einblicke in ehemalige Projekte der DWJ-Gruppe Oberhof, die diese mit zahlreichen Fotografien festgehalten haben. Wir entdeckten in den gut sortierten Alben einige Bilder von gemeinsamen Aktionen mit unserer Gruppe aus früheren Zeiten. Bei den älteren Mitgliedern kamen Erinnerungen auf & alle anderen bekamen Infos, Anekdoten & Geschichten aus dem Winterlager in Oberhof erzählt.

Gegen 23 Uhr lagen wir auf unseren Feldbetten in der Hütte & unter freiem Himmel. Manch einer versuchte in dieser recht kalten Nacht (es hat gefroren) die Grenzen seines Discounter- Schlafsackes zu testen. Wir hatten zwar nicht die -25° C, die der Schlafsack laut Hersteller aushalten sollte, trotzdem war die Nacht für unsere tapferen Outdoorschläfer recht frisch gewesen & sie waren noch bis nach dem Frühstück leicht verfroren. Aber was kann man nicht alles mit einem guten Frühstück & einer heißen Tasse Milch, Tee oder Kaffee bewirken.

Nach dem Frühstück machten wir uns zu einer Wanderung zum Schützenbergmoor auf, was uns Claus & Colia empfohlen hatten. Ein schmaler hölzerner Pfad führte durch die Landschaft & ließ einen Blick auf das Moor zu. Unser Ausflug in die Natur gestaltete sich für alle unerwartet an manchen Stellen als Schnee- & Eiswanderung, bei der wir teilweise knöcheltief durch den Schnee stapften & dabei „gans sche old asgschaud hom“.

Zuhause in Bayern war der Schnee zum Zeitpunkt der Abreise bereits vollständig geschmolzen & der Frühling ließ erste Anzeichen erkennen.

VonWJESB

Semmelknödl & Schneeflöhe

Ein kleiner Bericht von unserer Hüttenfreizeit.

Von Freitag, den 20.02.2015 bis Sonntag den 22.02.2015 sind ein paar Eschenbacher Waldläufer aufgebrochen, um ihr Wochenende gemeinsam auf der Hubertus-Hütte in Flossenbürg zu verbringen.

Am Freitagabend um 17:00 Uhr sind wir, nachdem alle Sachen in den Autos verstaut worden waren, von Eschenbach aus aufgebrochen. Bei der Hütte angekommen wurden erst mal die Sachen ausgeladen und verstaut, das Nachtlager aufgebaut und, ganz wichtig! die Öfen angeschürt. Zusätzliche Energie gab’s dann in Form einer Portion Spaghetti, welche die alte Tradition der Erbswurstsuppe verdrängen konnte und allen sehr gut geschmeckt hat. Nach dem Essen sind wir noch gemütlich beisammen gesessen, haben Spiele gespielt und uns unterhalten.

Der nächste Morgen war für einige sehr kalt, als sie aus dem Schlafsack krochen. Unser ehrenamtlicher Heizer und Holzscheitelnachleger hat in der Nacht seinen Dienst verpennt, was aber dank guter Schlafsäcke auch kein Problem war. Nach dem Frühstück, das bei uns immer recht kreative und außergewöhnliche Speise- und Gewürzkombinationen hervorbringt, ging es wieder richtig los. Manche mögen es auf die Abenteuerlust zurückführen, dass sich ein paar von uns mit Schlitten auf den Weg gemacht haben. Allerdings wurden die Schlitten an ein Auto gehängt um so schneller und cooler durch den Wald zu gleiten. Den Ausgang der Aktion konnte man bereits ahnen: Das Auto ist in den Graben gerutscht und musste dann wieder herausgezogen werden. Doch dadurch haben wir uns die gute Laune nicht verderben lassen.

Bis zum Mittagessen haben wir es uns auf unseren Feldbetten und in der Küche gemütlich gemacht und uns mit gegenseitigen Erlebnissen und Geschichten bespaßt. Nach dem Essen, welches allerdings nicht viel zum Erhalt unserer Knoblauchdosis auf Zeltlagern und Hütten beitragen konnte, ging es los die Gegend um Flossenbürg zu erkunden.

Unser Ziel war die Burgruine von Flossenbürg, wo wir nach einem kurzen Zwischenstopp und einem Umweg zum Steinbruch ankamen. Nachdem uns die frische Luft auf dem höchsten zugänglichen Platz der Burg um die Nase geweht war, sind wir zurück zur Hütte gelaufen. Unser Weg führte uns noch in die Gedenkstätte Flossenbürg, die direkt neben dem Nachhauseweg lag. Aus Zeitgründen haben wir nur die Ausstellung in einem Gebäude anschauen können. Die Berichte, Ausstellungsstücke und das Konzentrationslager waren sehr interessant, allerdings auch traurig und bedrückend.

Unser Heimweg führte uns durch den Wald, wo wir viele kleine, schwarze Tiere im Schnee und in unseren vom Hinweg hinterlassenen Fußspuren entdecken konnten. Die erste Aussage, es wären wohl Fichennadeln war wohl nicht ganz richtig, denn wie sich später herausstellte waren es tausende von Schneeflöhen. Wieder in der Hütte angekommen waren wir alle etwas müde und erschöpft, was nicht hieß, dass wir nicht standesgemäß kochen konnten. So machten sich drei fleißige Köchinnen sogleich daran, die Semmelknödel vorzubereiten, während der Schweinebraten derweil im Ofen schmorte. Man muss dazu sagen, dass diese Hüttenfreizeiten bei uns meist mit einem gelungenen Festschmaus ausgestattet sind, da wir uns auf den Hütten vom Alltagsstress erholen und uns für die geleistete Arbeit in den Gruppenstunden und unter dem Jahr belohnen.

Ein paar Stunden später war das Essen dann auch fertig und wir stürzten uns auf die Knödel und auf den Braten. Von den Anstrengungen und Eindrücken des Tages müde und geschafft gingen wir an diesem Abend schon recht früh ins Bett. Na ja zumindest die meisten 😉

Am Sonntagmorgen ging es wegen jahrelangem Training ziemlich routiniert zu, die Nachtlager, Feldbetten und das Gepäck wurden abgebaut und verstaut. Die Räume wurden gekehrt, das Holz aufgefüllt und die gesamte Hütte in ihren Ausgangszustand zurückversetzt. Nach dem Frühstück fuhren wir dann wieder nach Hause. Unsere Hüttenfreizeiten halten wir sehr einfach und wenn man mal kurze Zeit von allen Dingen die man im Überschuss hat weg ist, wird einem klar, wie wenig man doch braucht um leben zu können und glücklich zu sein. Gutes Essen, ein warmes Feuer, einen gemütlichen Schlafsack und gute Freunde reichen völlig aus, zumindest auf einer Hüttenfreizeit.

VonRolf

Hüttenfreizeit auf der Steil’n-Hütte am Wetterstein

ws-rst. In den Sommerferien verbrachte die Deutsche Waldjugend Eschenbach mit 10 Waldläufern ein mehrtägiges Hüttenwochenende auf einer Forsthütte am Fuße des Wettersteins bei Garmisch-Partenkirchen. Eingeladen hat die Waldläufer Herr Forstdirektor Günter Gleißner aus Garmisch Partenkirchen. Herr Gleißner ist seit vielen Jahren Mitglied der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, dem Dachverband der Deutschen Waldjugend.

Am 19. August 2011 war es so weit.  In aller Herrgottsfrühe brach die Eschenbacher Waldjugend auf. Mit zwei vollbesetzten Fahrzeugen geht die Fahrt nach Garmisch-Partenkirchen. Pünktlich zur Mittagszeit dort angekommen wurden wir von unserem Gastgeber mit Weißwurscht und Brezen empfangen. Sehr angenehm. Nach dieser leckeren Stärkung bedankt sich Walter Seltmann (Gruppenleiter und Landesweiter der Waldjugend Bayern) mit einem Gastgeschenk bei Herrn und Frau Gleißner. Abschließend erfahren wir in einem kleinen Vortrag von Herrn Gleisner  Interessantes zum Thema „Jahr des Waldes“ und Wissenswertes vom Bergwald insbesondere.

Am frühen Nachmittag geht die Fahrt nach herzlicher Verabschiedung weiter hinauf zur Steil’n-Hütte. Auf dem Weg dorthin machen wir Halt an den Überresten einer historischen Römerstraße. Deutlich kann man noch heute die Fahrrinnen sehen, welche die Römer mit ihren Wagen hinterlassen hatten.

Unser Strasse führt weiter vorbei an dem Fünfsterne Hotel Elmau und dann steil bergauf begleitet von einer faszinierenden Landschaft bis zur Steil’n-Hütte.

An der Hütte angekommen richteten wir es uns erst einmal gemütlich ein. Der alte Holzofen wird gleich für heißes Wasser eingeschürt. Bei Kaffee und Tee genießen wir den Ausblick auf das Wettersteinmassiv, dass herrliche Hochtal und im Westen die Alpspitze. Noch am selben Abend gibt es eine kleine Wanderung zur Wettersteinalm. Bei sehr netten Gesprächen mit den Wirtsleuten.

Förster und Revierleiter Walter Echter erläutert uns die Bedeutung der Jagd in den Bergen zum Schutze des Waldes. Wir übernehmen gerne die Aufgabe für den Bau eines Bodenansitzes und erhalten hier für die notwendigen Instruktionen und das Material.  Bis zum frühen Samstag-Nachmittag mit der schweißtreibenden Herstellung der Kanzel beschäftigt, geplagt von unzähligen roten Waldameisen. Nach der Essenpause gönnten wir uns eine Abkühlung am herrlichen Ferchensee. Der Abend klang mit Grillen und einem Lagerfeuer vor der Hütte.

Am nächsten Morgen heißt es früh ausstehen. Heute steht eine Bergtour hinauf zur auf gut 2400 hoch gelegenen Meilerhütte. Bei dem zu erwartenden guten Wetter und der starken Sonne, waren wir gut beraten früh los zu laufen.

Dem Kälbersteig empor bis zum Bergschloss Schachen von König Ludwig II. Nach einer kurzen Verschnaufpause geht der Bergpfad schwindelerregend weiter. Der Ausblick jedoch war atemberaubenden und wir genossen immer wieder die Aussicht die sich uns bot. 

Auf unserem weiteren Weg kamen wir sogar an einem kleinen Schneefeld vorbei und unsere jüngeren Mitglieder haben mit Freude im Schnee herumgetobt. Die Meilerhütte hätte nicht viel weiter oben sein dürfen. Sehr angestrengt erreichen wir die Hütte gegen Mittag. Die Gute Hüttenkost und kühle Getränke geben uns wieder Kraft für den Abstieg. 

Der Rückweg führt wieder über den Schachen und dann anschließend durch einen herrlich duftenden Zirbenholzwald  bis zur Wettersteinalm. Und von dort nach kurzer Rast zurück zur Hütte.

Im nahen Gebirgsbach nehmen einige ein kühles erfrischendes Bad. Andere kümmern sich um das Abendessen. Der Abend klingt gemütlich am Feuer aus. 

Am Montag Morgen heißt es leider schon wieder Abschied nehmen. Wir packen nach dem Frühstück unsere sieben Sachen in die Autos. Bevor jedoch die Fahrt nach Hause startet, machen wir einen Abstecher zur Partnachklamm. Wir alle sind von dem Naturspektakel sehr beeindruckt, das uns die tobende Partnach bietet, die sich ihren Weg durch die enge Klamm erkämpft. 

Wir bedanken uns mit einem Horrido. Die Waldjugend Eschenbach.